German Chess Friends [GCF]

founded: 04-11-07

country: Germany

about us:
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In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach.
Sir Arthur Conan Doyle
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Der

German Chess Friends

CLUB wurde am 7.Sept.2004 gegründet





Hier ein kurzer Blick in die Geschichte des Schachs.
So - oder so ähnlich ;-) -
wurde das wohl beste Spiel der Welt erfunden und weiterentwickelt :





Das Ur-Schach:
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Tschaturanga stammt aus dem Indischen und bezeichnet das so genannte Ur-Schach. Einer Legende zufolge
wurde es von Sisa Ibn Dahir vor etwa 1700 Jahren erfunden.
Der Name Tschatschuranga heißt übersetzt das Vierteilige, hat aber auch seinen Ursprung vom Wort Harsha Tscharita, das eine alte indische Schlachttafel aus dem Militär ist.
Die Figuren waren einfach gebaut, gefärbt und aus Knochen geschnitzt. Es gibt von diesen Figuren nur wenige Funde. Gespielt wurde auf einen 8x8 Felder großen Spielfeld.
Einige Züge entsprachen schon Zügen des heutigen Schachspiels.
Dennoch gab es folgende Unterschiede:
Die Bauern durften immer nur ein Feld weiter ziehen und am Ende nur in die Figur, die ursprüglich hinter ihnen stand, umgewandelt werden.
Es gab kein Schlagen En passant.
Der König durfte jeweils nur ein Feld in eine beliebige Richtung gehen, jedoch ein einziges Mal anstelle einer Rochade einen Springerzug machen, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Dame konnte nur ein Feld diagonal ziehen.
Der Läufer durfte auch nur begrenzt ziehen und zwar genau drei Felder schräg, dabei durfte er jedoch eine Figur überspringen.
Beim Tschatschuranga wurde das Patt als Sieg und nicht als Remis gewertet.

Erst 200-300 Jahre kam das Schach nach Persien, wo es den Namen Scharandsch und andere Züge bekam.
Es entwickelte sich daraus das Shatranj.
Es wird auch bekundet, daß die Araber das Schachspiel bei der Eroberung Persiens zur Zeit der Herrschaft des Kalifen Omar I. (638-651) und daß die Perser ihrerseits es durch die Hindus kennenlernten. Al-Adli, einer der ersten islamischen Großmeister und Geschichtsforscher des Spiels, schrieb im Jahre 840:
Es wird allgemein anerkannt, daß in Indien drei Dinge geschaffen wurden, die zu dieser Zeit erst- und
einmalig waren. Vergleichbares gab es nirgendwo. Diese drei Dinge sind: das Buch der Fabeln, Kalila und Dimna, die neun Zahlen, mit denen man bis unendlich zählen kann, und das Schachspiel.
Einen noch etwas älteren Bezug findet man in der persischen Romanze Karnamak um das Jahr 580.
Ihr größter Wert liegt darin, daß sie erhellt, wie wichtig das Schachspiel zu Ende des 6. Jahrhunderts in Persien war, da es sogar in einem Heldenepos und als eine der Tugenden des Volkshelden Artachschir (Artaxerxes) erwähnt wird - das Spiel muß wahrhaft populär gewesen sein.


Schach im europäischen Mittelalter.
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Das Schach kam schon sehr früh von den Arabern zu den Christen.
Der Ort, wo dieser kulturelle Übergang
stattfindet, ist nicht bekannt, aber es erforderte ein längeres, friedliches Zusammenleben der beiden Kulturen.
Diese Bedingungen waren an einigen Orten am Mittelmeer gegeben, vor allem aber auf der Iberischen
Halbinsel erreichten diese Begegnungen eine besondere Intensität.
Und hier erschienen auch die ältesten europäischen Dokumente, in denen Schach erwähnt wird:
zwei Zeugnisse von pyrenäischen Grafen in der sogenannten Marca Hispanica vom Beginn des 11. Jahrhunderts, in denen berichtet wird, wie Schachspiele in einem Kontinent im Süden Frankreichs übergeben werden.
Verbreitung unter den Bürgertum und wenigstens in einigen Gebieten, wie der Lombardei und Toskana, ist die Begeisterung für das Spiel festgehalten.

Im Jahre 1266 gab ein großer arabischer Spieler namens Buzecca einige Blindsimultanvorstellungen in Florenz gegen die besten Spieler der Stadt, wobei das öffentliche Interesse bemerkenswert war.



Die Entstehung des modernen Schachspiels:
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Während des 15. Jahrhunderts erfährt das alte arabische und mittelalterliche Schach eine Modifikation in der Gangart zweier seiner Figuren.
Der Läufer bewegt sich statt des begrenzten Sprungs aufs dritte Feld fortan frei auf allen Diagonalen. Und der arabische"Farzin", der Berater des Königs, wandelt sich in die mächtigste Figur, die Dame, um. Diese vereinigt nun in sich die Beweglichkeit des Turms und des neuen Läufers.
Die Folgen für Taktik und Strategie des Spiels sind gewaltig, das Schachspiel erobert von da an eine neue technische Dimension, was sein Überleben bis in unsere Tage bewirkt hat.
Es ist sehr wahrscheinlich so, daß diese belebende Verwandlung des Schachs auch auf der Iberischen Insel stattfand, weil das erste Werk über die neue Spielart das Buch des Spaniers Lucena, geschrieben um 1497 - ist!



Liste aller bisherigen Schachweltmeister:
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1. Weltmeister: Wilhelm Steinitz (1886 - 1894)

Steinitz war eine Kämpfernatur und zudem Berufsschachspieler. Er war deswegen relativ leicht zu bewegen, seinen Weltmeistertitel gegen etwaige Herausforderer zu verteidigen.

Die erste Titelverteidigung vom 20. Januar bis zum 24. Februar 1889 in Havanna gewann er 10,5:6,5 (10 Siege, 6 Niederlagen und 1 Remis) gegen Michail Tschigorin .
Zur zweiten Titelverteidigung trat er vom 9. Dezember 1890 bis zum 22. Januar 1891 in New York gegen Isidor Gunsberg an und gewann 10,5:8,5 (6 Siege, 4 Niederlagen und 9 Remis).
Vom 1. Januar bis zum 28. Februar 1892 verteidigte Steinitz seinen Titel wiederum in Havanna gegen Michail Tschigorin erfolgreich mit 12,5:10,5 (10 Siege, 8 Niederlagen und 5 Remis).
In dem Wettkampf vom 15. März bis zum 26. Mai 1894 in New York , Philadelphia und Montréal musste sich Steinitz dem jungen deutschen Talent Emanuel Lasker 7:12 (5 Siege, 10 Niederlagen und 4 Remis) geschlagen geben.


2. Weltmeister: Dr. Emanuel Lasker (1894 - 1921)

Lasker war insgesamt 27 Jahre von 1894 bis 1921 Weltmeister. Er war Mitglied der Berliner Schachgesellschaft . Seine überragende Stellung in der Schachwelt jener Zeit ist unbestritten. Allerdings war seine Weltmeisterschaft auch dadurch geprägt, dass er Zweikämpfen ungewissen Ausganges durch das Aufstellen nur schwer zu erfüllender Bedingungen aus dem Weg zu gehen wusste. So kam es zu einem von der Schachwelt gewünschten Wettkampf mit dem polnischen Meister Akiba Rubinstein nicht und zu einem Kräftemessen mit dem späteren Weltmeister José Raúl Capablanca erst 1921.
Im einzelnen spielte Lasker nach seinem Sieg über Steinitz 1894 noch folgende Weltmeisterschaftskämpfe:
1896 /1897 gab es einen Revanchekampf gegen Steinitz, den Lasker wiederum für sich entscheiden konnte. Endergebnis: 12,5-4,5 für Lasker (+10-2=5)
1907 siegte Lasker über den Amerikaner Frank Marshall . Endergebnis: 11,5-3,5 für Lasker (+8-0=7)
1908 besiegte der Weltmeister seinen deutschen Rivalen Siegbert Tarrasch . Endergebnis: 10,5-5,5 für Lasker (+8-3=5)
1909 konnte sich Lasker gegen David Janowski durchsetzen. Endergebnis: 8-2 für Lasker (+7-1=2)
1910 verteidigte Lasker seinen Titel gegen Carl Schlechter . Der Wettkampf endete unentschieden, was zur Titelverteidigung ausreichte. Endergebnis: 5-5 (je ein Sieg der Wettkampfgegner, 8 Unentschieden)
1921 unterlag Lasker dem kubanischen Meister José Raúl Capablanca . Endergebnis: 9-5 für Capablanca (+4-0=10). Lasker brach den Wettkampf durch Aufgabe ab, da er mit dem tropischen Klima nicht zurechtkam und Capablanca eine Verlegung des Wettkampfes an einen Ort mit gemäßigterem Klima ablehnte.
Auch nach dieser Niederlage gewann Lasker noch viele Turniere (und immer vor Capablanca).


3. Weltmeister: Jose Raul Capablanca (1921 - 1927)

Capablanca dominierte die Schachturniere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und war vor allem für sein tiefes positionelles Verständnis berühmt. Um die Weltmeisterschaft spielte er erst 1927 wieder, wobei er sich Alexander Aljechin geschlagen geben musste. In der Folgezeit versuchte er vergebens, Aljechin zu einem Revanchekampf zu bewegen. Endergebnis: 18,5-15,5 für Aljechin (+6-3=25)


4. Weltmeister: Dr. Alexander Aljechin (1927 - 1935, 1937 - 1946)

Durch seinen spektakulären Sieg über Capablanca bestieg Aljechin 1927 den Schachthron. Durch geschicktes Taktieren wusste er einem Revanchekampf gegen Capablanca ebenso auszuweichen, wie einem Weltmeisterschaftskampf gegen Aaron Nimzowitsch , dessen Ausgang höchst ungewiss gewesen wäre. Statt dessen spielte er folgende Wettkämpfe:
1929 verteidigte er seinen Titel erfolgreich gegen Efim Bogoljubow . Endergebnis: 15,5-9,5 für Aljechin (+11-5=9)
1934 trat er erneut gegen Bogoljubow an, der wiederum keine ernsthafte Chance gegen Aljechin hatte. Endergebnis: 15,5-10,5 für Aljechin (+8-3=15)
1935 verlor er schlecht vorbereitet seinen Weltmeisterschaftstitel an Max Euwe . Endergebnis: 15,5-14,5 für Euwe (+9-8=13)
1937 gelang es ihm im Revanchekampf gegen Euwe, seinen Titel zurückzugewinnen. Endergebnis: 15,5-9,5 für Aljechin (+10-4=11)
Zu weiteren Wettkämpfen kam es während des Zweiten Weltkrieges nicht. 1946 starb Aljechin, der Kollaboration mit den Deutschen und des Antisemitismus bezichtigt, in Portugal.


5. Weltmeister: Prof.Dr. Max Euwe (1935 - 1937)

Der Niederländer Machgielis (Max) Euwe konnte durch seinen Sieg über Aljechin zwei Jahre lang den Weltmeistertitel für sich beanspruchen. Er war der einzige Amateur, der den Titel Schachweltmeister inne hatte.
Hierdurch war er auch als einer der Kandidaten für das Weltmeisterschaftsturnier von 1948 prädestiniert, bei dem er sich jedoch nicht durchzusetzen vermochte.


Das Weltmeisterschaftsturnier von 1948


Durch den Tod Alexander Aljechins wurde der Weg frei für die Übernahme der Weltmeisterschaftskämpfe durch den Weltschachverband (FIDE ). Der erste FIDE-Weltmeister wurde in einem Weltmeisterschaftsturnier ermittelt, das 1948 Michail Botwinnik für sich entscheiden konnte.
An dem Turnier nahmen neben Michail Botwinnik noch Paul Keres , Wassili Smyslow , Samuel Reshevsky und Max Euwe teil. Der ursprünglich gleichfalls als Teilnehmer vorgesehene amerikanische Meister Reuben Fine verzichtete. Die fünf Teilnehmer spielten jeder gegen jeden 5 Partien. Endergebnis: 1. Botwinnik 14 Punkte/20 Partien, 2. Smyslow 11/20, 2.-4. Keres und Reshevsky 10,5/20, 5. Euwe 4/20.



Die Weltmeisterschaften der FIDE

Das neue Weltmeisterschaftsregelment sah vor, dass der Weltmeister seinen Titel alle drei Jahre verteidigen musste. Der jeweilige Herausforderer wurde durch Zonen-, Interzonen- und Kandidatenturniere ermittelt.
Bis 1963 galt zudem die Regel, dass dem Weltmeister im Falle eines Titelverlustes ein Revancherecht ein Jahr später zustehen sollte.


6. Weltmeister: Dr. Michail Botwinnik (1948 - 1957, 1958 - 1960, 1961 - 1963)

Nach dem FIDE-Reglement spielte Botwinnik folgende Titelkämpfe:
1951 verteidigte Botwinnik seinen Titel gegen David Bronstein . Der Weltmeister behielt seinen Titel nach unentschiedenem Endresultat. Endergebnis: 12-12 (+5-5=14)
1954 spielte Botwinnik gegen Wassili Smyslow Unentschieden, was ihm ebenso wie 1951, den Titel sicherte. Endergebnis: 12-12 (+7-7=10)
1957 verlor Botwinnik seinen Titel an Symslow. Endergebnis: 12,5-9,5 für Smyslow (+6-3=13)
1958 gelang Botwinnik die Revanche gegen Smyslow. Endergebnis: 12,5-10,5 für Botwinnik (+7-5=11)
1960 verlor Botwinnik seinen Titel an Michail Tal . Endergebnis: 12,5-8,5 für Tal (+6-2=13)
1961 gelang Botwinnik wiederum die Revanche. Endergebnis: 13-8 für Botwinnik (+10-5=6)
1963 musste sich Botwinnik dem armenischen Meister Tigran Petrosjan geschlagen geben. Endergebnis: 12,5-9,5 für Petrosjan (+5-2=15)


7. Weltmeister: Wassili Smyslow (1957 - 1958)

Der Zweitplazierte des Weltmeisterschaftsturniers von 1948 konnte Botwinnik 1957 im Weltmeisterschaftskampf bezwingen, unterlag dem alten Weltmeister jedoch ein Jahr später bei dem von den Statuten vorgesehenen Revanchekampf.



8. Weltmeister: Michail Tal (1960 - 1961)

Der junge Michail Tal galt als "Feuerkopf" unter den Schachmeistern seiner Zeit. 1960 setzte er sich gegen Weltmeister Botwinnik durch. Zur allgemeinen Überraschung gelang dem weitaus älteren Botwinnik aber dank seiner präzisen Wettkampfvorbereitung erneut die Revanche.


9. Weltmeister: Tigran Petrosjan (1963 - 1969)

1963 gelang es Petrosjan, einem der besten Defensivspieler der Schachgeschichte, Botwinnik zu schlagen. Danach spielte Petrosjan folgende Wettkämpfe:
1966 verteidigte er seinen Titel gegen Boris Spasski Endergebnis: 12,5-11,5 für Petrosjan (+4-3=17)
1969 verlor er seinen Titel an Spasski. Endergebnis: 12,5-10,5 für Spasski (+6-4=13)


10. Weltmeister: Boris Spasski (1969 - 1972)

Spasskys Weltmeisterschaft dauerte drei Jahre bis zu dem vielbeachteten Wettkampf mit dem amerikanischen Schachgenie Robert James "Bobby" Fischer .
1972 Weltmeisterschaftskampf Spasski gegen Fischer in Reykjavik : Fischer wird Schachweltmeister mit dem Endergebnis: 12,5-8,5 (+7-3=11, wobei Fischer die 2. Partie kampflos verlor)


11. Weltmeister: Robert James (Bobby) Fischer (1972 - 1975)

Die Weltmeisterschaft Fischers wurde im Westen stark bejubelt. Zu der Faszination, die das Schachgenie Fischer ausstrahlte gesellte sich die Genugtuung darüber, dass es einem Amerikaner gelungen war, in die Domäne der Sowjetischen Schachschule einzudringen.
Allerdings erwies sich Fischers Herrschaft auf dem Schachthron als die kläglichste der Geschichte: Der Amerikaner zog sich vom Schach zurück und verteidigte seinen Titel im Jahr 1975 nicht gegen den von der FIDE ermittelten Herausforderer Anatoli Karpow .


12. Weltmeister: Anatoli Karpow (1975 - 1985)

Nachdem Fischer zu dem Weltmeisterschaftskampf 1975 nicht antrat, wurde Herausforderer Karpow von FIDE-Präsident Euwe kampflos zum Weltmeister proklamiert. Als Weltmeister spielte Karpow folgende Wettkämpfe:
1978 gewann Karpow gegen Viktor Kortschnoi Endergebnis: 16,5-15,5 für Karpow (+6-5=21)
1981 gewann Karpow wiederum gegen Kortschnoi. Endergebnis: 11-7 für Karpow (+6-2=10)
1984 wurde ein Weltmeisterschaftskampf gegen Garri Kasparow nach einer Vielzahl von Remispartien wegen seiner Länge gegen das Reglement abgebrochen. Bei Abbruch des Wettkampfes lag Karpow zwar in Führung, war aber sichtlich angeschlagen, so dass der Abbruch allgemein als eine Begünstigung des Weltmeisters gegen seinen jungen Rivalen angesehen wurde. Endergebnis: 25-23 für Karpow (+5-3=40)
1985 musste sich Karpow dann gegen Kasparow geschlagen geben. Endergebnis: 13-11 für Kasparow (+5-3=16). Die Statuten sahen für diesen Fall allerdings ein Revancherecht Karpows vor: Der Revanchewettkampf wurde
1986 ausgetragen, wobei Karpow erneut verlor. Endergebnis: 12,5-11,5 für Kasparow (+5-4=15)


13. Weltmeister: Garri Kasparow (1985 - 1993)

Unter der Leitung der FIDE spielte Kasparow zunächst folgende Wettkämpfe:
1986 siegte er in dem vereinbarten Revanchematch erneut gegen Karpow.
1987 verteidigte er seinen Titel erneut gegen Karpow, diesmal durch ein Unentschieden. Endergebnis: 12-12 (+4-4=16).
1990 hieß der Herausforderer wiederum Anatoli Karpow, wobei sich Karpow erneut nicht gegen seinen Dauerrivalen durchsetzen konnte. Endergebnis: 12,5-11,5 für Kasparow (+4-3=17).


1993 kam es dann zum Bruch zwischen Kasparow und der Weltschachorganisation. Kasparow weigerte sich, unter den Bedingungen der FIDE erneut um die Weltmeisterschaft zu spielen und war maßgeblich an der Gründung eines eigenen Schachverbandes, der Professional Chess Players Association (PCA), beteiligt. Hiernach wurden in beiden Verbänden rivalisierende Weltmeister ermittelt.


Anatoli Karpow FIDE (Russland) 1993-1999

Er besiegte den Niederländer Jan Timman 1993 in Jakarta mit 12,5 - 8,5 Punkten.
1996 besiegte er den Landsmann Gata Kamsky in Elsita mit 10,5 - 7,5 Punkten.

Alexander Khalifman FIDE 1999 - 2000

Er gewann das FIDE-WM Turnier in Las Vegas unter anderem gegen den Engländer Michael Adams oder Judit Polgar (Ungarn).
Erstes FIDE-WM-Finalturnier seit 1948.
Die Weltranglistenführenden Kasparow und Anand (PCA) sowie Karpow (Verzicht) waren nicht dabei.

Viswanathan Anand FIDE 2000 - 2002

FIDE-WM-Turnier wurde in New Delhi und Teheran ausgetragen.
Teilnehmer waren u.a Khalifman, Grischuk, Adams, Schirov und Topalov (Bulgarien).
Gegen letzteren setzte er sich im Finale deutlich mit 3,5 - 0.5 Punkten durch.
Kramnik und Kasparow nahmen nicht teil !

Ruslan Ponomarjow 2002 - 2004

FIDE-WM-Turnier in Moskau 2001/02
u.a nahmen teil: Ivantschuk, Svidler, Gelfand, Anand, Schirov
Kramnik und Kasparov nahmen wiederum nicht teil !


Rustam Kasimdzhanov seit 2004

Gewann seinen Titel in Tripolis gegen den Engländer Michael Adams

Veselin Topalov seit 2005

Die Schachweltmeisterschaft der FIDE im Oktober 2005 in San Luis (Argentinien) statt, und zwar als doppelrundiges Turnier mit acht ausgewählten Weltklasse-Spielern.

Teilnehmer waren:
1. GM Rustam Kasimdzhanov, Uzbekistan
2. GM Michael Adams, England
3. GM Judit Polgar, Ungarn
4. GM Peter Leko, Ungarn
5. GM Peter Svidler, Russland
6. GM Vishy Anand, Indien
7. GM Veselin Topalov, Bulgarien
8. GM Alexander Morozevich, Russland



Die Weltmeisterschaften außerhalb der FIDE


13. Weltmeister: Garri Kasparow (1993 - 2000)

Kasparow verteidigte
1993 seinen Titel (in einem von der PCA veranstaltenen Wettkampf) gegen Nigel Short mit dem Endergebnis von 12,5-7,5 (+6-1=13).
1995 fand der nächste (PCA-unterstützte) Wettkampf statt: der Inder Viswanathan Anand trat gegen Kasparow an. Endergebnis: 10,5-7,5 für Kasparow (+4-1=12).
Erst im Jahre 2000 verteidigte Kasparow seinen Titel erneut. Der Niedergang der PCA führte mit sich, daß kein Herausforderer für den Weltmeister ermittelt wurde. Kasparows Gegner Wladimir Kramnik war seit Aljechins Tagen der erste Herausforderer, den der Weltmeister sich aussuchte. Daß und wie Kasparow seinen Titel an Kramnik verlor, wurde allgemein als sensationell angesehen. Endergebnis: 8,5-6,5 für Kramnik (+2-0=13).



14. Weltmeister: Wladimir Kramnik (seit 2000)
2004 spielte Kramnik gegen den durch das Kandidatenturnier von Braingames qualifizierten Ungarn Péter Lékó seinen ersten Weltmeisterschaftskampf seit der Erringung des Titels. Durch ein Unentschieden sicherte er ihn sich. Endergebnis: 7-7 (+2-2=10).




Bekannte Großmeister und ihre Sternzeichen:
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Widder: March 21 / April 20

Garry K. Kasparov. Vasily V. Smyslov . Larry Evans .Viktor Korchnoi . Yasser Seirawan . Vasily N. Platov .Vladimir M. Liberzon . Iván Faragó . Anatoly L. Lein . Kirsan Iliumyinov . Gustavo Maass . Zsuzsa Polgar .
Samuel S. Boden . Miguel Najdorf . Vladas I. Mikenas .


Stier: April 21 / May 21

Wilhelm Steinitz . Robert Byrne . Anthony J. Miles .John D. Nunn. Daniel Harrwitz. Alexander Tolush .
Lothar Schmid. Iosif D. Dorfman. Nona Gaprindashvili. Rudolph Spielmann .Alexander Ivanov. Max Euwe
.Emanuel Schiffers . Amos deRiviere .Isidor Ginsburg .


Zwillinge: May 22 / June 21

Anatoly Karpov. Viktor Varavin. Isaac Y. Boleslavsky. Tigran Petrosian. Dawid M. Janowski. Gata Kamsky . Thomas W. Wood. Peter Heine Nielsen. Nigel Short. Alexander McDonnell. Toma Garai. Mihail Golubev
.Donald Byrne . Richard Reti . George Alan Thomas .


Krebs: June 22 / July 23

Paul C. Morphy. Adolf Anderssen. Vladimir Kramnik. Alexei Shirov. Boris Gelfand. Alexander Zlochevskij.
Larry Mark Christiansen. Miroljub Lazic. Peter Dely. Aloyzas Kveinys . Benoit Lepelletier . Henry E. Bird .Pal Charles Benko . Hannes Stefansson . Eran Liss .


Löwe: July 24 / August 23

Mikhail M. Botvinnik. Judit Polgar. Andre Muffang. Georg Siegel. Tomislav Ledic . Christophe Bernard.
Helmut Pfleger. Max Lange. David Jonathan Strauss. Daniel Roos. Frank James Marshall. Helgi Olafsson.
Narek Seferjan . Edgar William Allen . Thomas Ernst.


Jungfrau: August 24 / September 23

Francois Philidor. Eduard A. Heinrich. Peter Leko. Albert Becker. Arpad Emrick Elo. Grechihin, Valery.
Zhong Zhang. Sergey Kudrin. Amador C. Rodriguez. Nino Kirov Ivanov. Werner Hug. Constantin Ionescu.
Robert Zelcic . Hans Bouwmeester . Gerald Hertneck.


Waage: September 24 / October 22

Reuben Fine. Anatoly D. Machulsky. Alexei Fedorov. Vlastimil Babula. Rongguang Ye. Victor Palciauskas.
Roman Toran Albero. Suat Atalik. Dusko Pavasovic. Zvonimir Mestrovic. Sonia Sirletti. Konstantin Aseev .Susan Lalic . Axel Akerblom . Joanna Dworakowska.


Scorpion: October 23 / November 22

Aron Nimzovich. Michael Adams. Mikhail I. Chigorin .Alexander A. Alekhine. Mikhail M. Tal. Zsofia
Polgar. Janko Bohak. José R. Capablanca. Israel A. Horowitz. Borislav Ivkov. Robert Hubner. Alejandro S.
Hoffman. Miroslav Filip . Gilberto Milos . Ljubomir Ljubojevic.


Schütze: November 23 / December 21

Akiba K. Rubinstein. Joshua Waitzkin. Jan Timman .Harry N. Pillsbury. Rustem Dautov. Carlos Torre.
Samuel H. Reshevsky .Vladimir Akopian. Pin Wang .Joseph H. Blackburne. Nikola Mitkov. Olivier Renet.
Vasja Pirc . Vishwanathan Anand . Dimitri Komarov.



Steinbock: December 22 / January 20

Emanuel Lasker. Paul P. Keres. Maia Chiburdanize .Arthur Havasi. Humprey Bogart.Miguel A. Quinteros
.Frank G. Maus. Imad Hakki. Alexander V. Khalifman. Max Judd. Kazimierz Makarczyk .Loannis
Nikolaidis .Johann J. Breuer .Mikhail M. Ivanov. Emanuel Berg.


Wassermann: January 21 / February 19

Boris V. Spassky .David Bronstein. Alfonso Dipietro. Saidali Iuldachev.Harriet Hunt. Mark Y. Taimanov.
Alexander D. Petroff. Dragan Kosic. Patrick G. Wolff. Smbat Lputian .Artur M. Yusupov. Nana M. Ioseliani
.Valeri Yandemirov .Ludmila G. Zaitseva . Ela Pitam


Fische: February 20 / March 20

Robert J. Fischer. Siegbert Tarrasch.Yefim P. Geller .Teimour Radjabov. Andrei Y. Sokolov. Oscar Panno.
Vasily Ivanchuk. Bent Larsen .Saviely G. Tartakower. Alex Goldin .Zurab Azmaiparashvili. Valery Beim.
Mario Monticelli .Veselin Topalov. Natalia Ruchieva.



noch einige vernünftige Links zum Thema Schach:

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Für den Quickie zwischendurch ;-))


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